SPD Wachtendonk

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Abhandlung CO2

Veröffentlicht am 05.09.2020 in Ortsverein

Politik in Wachtendonk

 

Klima und Umwelt:

 

Gibt es eine Wahrheit oder nur Sachzwänge für Klima und Umwelt in Wachtendonk?

 

Laut Bericht/Interview der NN mit dem Bürgermeisterkandidaten für Wachtendonk, Herrn Dr. Ramacher (Bündnis 90/Die Grünen), verursacht Wachtendonk einen CO2 Fussabdruck von ca. 80.000 Tonnen CO2 p.a. Dies wiederholte er mehrfach, die Zahlen waren jedoch leicht schwankend.

 

Seine Aussage war, die derzeitigen CO2 Emissionen in Wachtendonk sollen bzw. müssen verringert werden oder vermittelt er nur den Eindruck?

So weit so gut oder einfach toll!

Für die Reduzierung des CO2 `s in Wachtendonk sind eigentlich alle Bürger. Aber ist seine Aussage ernst zu nehmen oder gar richtig?

 

Tatsache ist:

 

Die Grünen stimmten im Rat von Wachtendonk zu, weitere Neubaugebiete und Industriegebiete zu schaffen. Die Entscheidung des Rates ist zu begrüßen und für die weitere Entwicklung von Wachtendonk notwendig.

 

Jedoch bedeutet das einen Zuwachs an Einwohnern von ca. 250 Personen für das Baugebiet Wankum-Sportplatz und einen zusätzlichen CO2 Fussabdruck von dann ca. 2500 Tonnen CO2 p.a. Mit Sicherheit werden weitere Baugebiete folgen. Auch das Industriegebiet wächst und schafft zusätzliches CO2.

 

Damit hat Herr Dr. Ramacher (Grüne) mit seiner Zustimmung zu neuen Baugebieten zunächst einer erheblichen Mehrbelastung an CO2 für Wachtendonk zugestimmt und nicht reduziert.

 

Alle Parteien stimmten der Entwicklung von Neubaugebieten zu. Das Industriegebiet Müldersfeld entwickelt sich weiter. Sichtbar durch den Bau einer neuen Firma. Aber der Boden wird für die Neubaugebiete großflächig versiegelt.

 

Beides ist für Wachtendonk hoffentlich eine positive Entwicklung, weil beide Maßnahmen den Haushalt Wachtendonk`s stabilisieren sollen. Alle Parteien haben dieser Weiterentwicklung der Gemeinde zugestimmt, auch die Grünen!

 

Beide Entwicklungen versiegeln den Boden. Ackerfläche, Grünfläche, Blumenwiesen gehen verloren und damit ein Stück Artenvielfalt. Im Gegensatz zu der beschlossenen Versiegelung des Bodens, überlegen Parteien und politische Vereine nun ein Verbot von Schottergärten, das Anlegen von Blumenwiesen als auch Dachbegrünung insbesondere von Garagen.

 

Nichts gegen Blumenwiesen und Dachbegrünung, aber macht das Sinn?

 

Es werden Hektar von Flächen versiegelt und die Bürger sollen ein paar Quadratmeter versiegelte Fläche renaturieren?

 

Hier sollte der Bürger entscheiden, was zu tun ist!

Für den Kreistag in Kleve hatte sich beworben

      Martina Fenske

 

Für Sie im Deutschen Bundestag in Berlin...

Dr. Barbara Hendricks

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