SPD Wachtendonk

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Herforder Genossen an AIWA interessiert

Veröffentlicht am 25.09.2016 in Ortsverein

Herforder Ratsmitglieder besichtigen Niersfähre AIWA

 

Am vergangenen Samstag hatte die SPD Wachtendonk-Wankum Besuch aus Herford. Manfred Mohning, SPD Ratsmitglied und OV Vorsitzender von Friedenstal, sowie Michael Trapp, Kassierer des SPD OV Friedenstal, hatten sich auf den Weg an den schönen Niederrhein gemacht.

Grund ihrer Reise war die Besichtigung der AIWA Selbstbedienungsfähre an der Niers. Eingeladen hatten die Ratsmitglieder Jochen Ebel und Peter Runge von der SPD Wachtendonk-Wankum und der Erbauer der Fähre Dipl.-Ing. Franz Hermann Waerdt. Die Frage die zu klären war, ob eine solche Fähre auch auf der Werre sinnvoll wäre. Die Werre fließt durch Herford und ist in ihrer Breite und Tiefe mit der Niers vergleichbar

Bei der im Jahre 2012 in Betrieb gegangenen Niersfähre handelt es sich um eine kleine Selbstbedienungsfähre, die als "Seilkurbelfähre" konzipiert ist. Die Idee zum Bau dieser Fähre entstand im Rahmen der Vorbereitungen für den Wettbewerb Naturpark NRW.2012 des Naturparks Schwalm-Nette. Mit dieser Fähre, die im Amtsdeutsch aus Rechtsgründen mit „Anlage im Wasser" (AiWA) bezeichnet wird, wurde ein neuer Rundwanderweg nördlich des historischen Wachtendonker Ortskerns möglich.

Die Fähre wurde von der Metallbaufirma Waerdt in Wachtendonk gebaut. Sie bietet Platz für bis zu sechs Personen mit Fahrrädern und Gepäck.

 

Nutzung der Fähre

Die Bedienung ist denkbar einfach: Nach Betreten der Fähre wird diese durch das Betätigen des Kurbelrades über den Fluss bewegt. Das Heranholen der Fähre an das jeweilige Ufer funktioniert in gleicher Weise über die dort angebrachten Kurbelräder. "Das ist ja kinderleicht", meinte der Herforder Ratsherr Manfred Mohning begeistert und fuhr die Gruppe sicher ans andere Ufer.

Möglich wurde das Projekt durch Finanzmittel der Gemeinde Wachtendonk und großzügige Spenden verschiedener Firmen. Ein Weg, den nun auch die Herforder SPD einschlagen möchte, um ein solches Projekt an der Werre zu realisieren.

Friedrich Nusselein-Heynen

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